Wie sich Karies bei Kindern konsequent vermeiden lässt

Kinderzahnheilkunde: Karies beim Kind konseuqent vermeiden

Kinder essen heutzutage über den ganzen Tag verteilt viel zu viele Süßigkeiten. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der süße Geschmackssinn sich beim Menschen besonders früh entwickelt. Dass jedes Mal danach die Zähne geputzt werden, kommt in nur wenigen Fällen vor. Um Kinder vor dem möglichen Resultat Karies zu bewahren und die Eltern über die kindliche Zahnhygiene bewusst aufzuklären, fordert Margot Tarbert, Kinderzahnärztin bei den Zahnarztpraxen „Schöner Mund“ konsequente Aufklärung für Kinder sowie Eltern.

Karies kann bereits bei Kleinkindern weitreichende Folgen haben

Als Mutter von zwei Kindern weiß die langjährige Kinderzahnärztin, dass man Süßigkeiten nicht komplett verbieten kann. Ein absolutes Süßigkeitenverbot sei für gesunde Zähne auch nicht notwendig. Vielmehr sollten die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder die zuckerhaltigen Freunde gleich nach dem Essen verzehren und im Anschluss gründlich die Zähne putzen. Immer häufiger kommt es im Alltag der Zahnärztin vor, dass sie bereits Kleinkindern die Diagnose Karies ausstellen muss. Auch wenn viele Eltern der Meinung sind, dass aufgrund des Ausfallens der Milchzähne keine Gefahr für die Zahngesundheit bestehe, bringt diese fälschliche Erkenntnis weitreichende Folgen mit sich. Sei es, dass den Kindern im bereits frühen Alter die schmerzenden Zähne gezogen werden müssen oder dass sich die Wahrscheinlichkeit einer späteren kieferorthopädischen Behandlung erhöhen kann. Gerade deshalb sollten Kinder gleich nach dem Wachsen der ersten Milchzähne, also im Alter von acht Monaten, vom Zahnarzt untersucht werden. So können dentale Schäden vermieden werden. Und: Mögliche Ängste vor einem Zahnarztbesuch können dem Kind von Anfang an genommen werden. So werden regelmäßige Zahnarztbesuche nicht zum Kraftakt für Kind und Eltern.

Karies konsequenz vermeiden beim Kind

Aufklärung für Eltern und Kinder

Oft ist es aber der Fall, dass Eltern mit schlechter Mundhygiene nicht regelmäßig zur Prophylaxe erscheinen. Sie versuchen, ihre Kinder dem Zahnarzt aufgrund der eigenen Angst vor dem Besuch fernzuhalten. Besonders in diesen Fällen ist eine grundlegende Aufklärung für die Zahngesundheit notwendig. Gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendzahnpflege zeigen Margot Tarbert und ihre Kollegen den Heranwachsenden in Kindergärten und Schulen im Rhein-Main-Gebiet und in Rheinhessen, wie man richtig die Zähne putzt oder wie man sich gesund ernährt. Mit einer spielerischen Art nehmen die Zahnarztpraxen „Schöner Mund“ den Kindern die Angst vor Zahnarzt. Neben den Experten-Abteilungen für Kinderzahnmedizin an den einzelnen Standorten der Praxen hat „Schöner Mund“ auch eine eigens auf Kinder und Jugendliche spezialisierte Kinderpraxis in Wiesbaden ins Leben gerufen.

Ein wichtiger Tipp für Eltern: Um regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Zusatzleistungen der Praxen sowie die Aufklärungskampagnen für Kinder und Eltern zu unterstützen, erstatten einige Krankenkassen sogar bestimmte Behandlungen für Kleinkinder. Frühe häusliche Mundhygiene und zahnärztliche Betreuung beim Experten dürften helfen, um Karies bei Kindern konsequent vermeiden zu können.

 

 

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