Zahnärztliche Schlafmedizin

Zahnärztliche-Schlafmedizin

Neben dem „gewöhnlichen“ Schnarchen, das wohl bei jedem schon einmal bemerkt wurde, gibt es weitergehende schlafbezogene Atemstörungen, die erhebliche Konsequenzen für die Gesundheit haben; zu denken ist hier z.B. an eine zeitweilige Unterbrechung der Atmung (Hypopnoe) oder sogar ein Atemstillstand (Apnoe) während des Schlafes.


Dabei fällt die Zunge nach hinten, der Luftstrom im Rachen wird blockiert. Durch den Sauerstoffmangel im Gehirn kommt es immer wieder zu Weckreaktionen, der Schlafende „schnappt“ nach Luft. Es resultiert eine ausgeprägte und quälende Tagesmüdigkeit, die auch schon Kinder betreffen und die Lebensqualität erheblich mindern kann.

Der Zahnarzt untersucht in Mund und Nase alle beteiligten Gewebe und weitere Faktoren, die die Schlafstörungen begünstigen, wie z.B. Übergewicht oder bestimmte Lebensgewohnheiten.

Therapie der Wahl ist eine laborgefertigte Schnarcherschiene, die während des Schlafes im Mund getragen wird und die Atemwege frei hält. In schweren Fällen hilft die Untersuchung im Schlaflabor und dann ggf. eine Atemmaske.

Hans-Ludwig Kremer, Zahnarzt in Alzey


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