Prophylaxe, Parodontose und Co: Zahngesundheit verstehen lernen

prophylaxe

Deutschland ist eines der wenigen Länder der Welt, in denen zahnmedizinische Behandlungen gesetzlich unterstützt werden. Nirgends birgt die innovative Zahngesundheit so viele Möglichkeiten für Patienten. Oft fehlt jedoch das tatsächliche Verständnis von Ursachen hinter Zahnproblemen und viele nehmen die Angebote, die Schäden vermeiden könnten, aus Unwissenheit gar nicht wahr.

Vorsorge ist deutlich günstiger, für Gesundheit und Geldbeutel

Wo die Zahnmedizin früher vorwiegend reparativ zum Einsatz kam, ist das Thema Prophylaxe heute mittlerweile von großer, medizinischer Bedeutung. Doch „Patienten gehen in vielen Fällen erst zum Zahnarzt, wenn es wehtut – und das ist dann meist ein Zeichen von größerem Schaden, der eigentlich vermeidbar gewesen wäre“, so Dr. Friedhelm Bürger, Gründer der Zahnarztpraxen „Schöner Mund“. „Wer, je nach individuellem Zustand seiner Zähne, in regelmäßigen Abständen Vorsorgeuntersuchungen bei seinem Zahnarzt machen lässt, entzieht wachsenden Zahnbeschwerden, etwa durch Parodontose, immer wieder effektiv den Boden.“

Was heute also zählt – und eigentlich ganz logisch ist: Die einfache Zahnbürste kommt nicht dort hin, wo Essensreste bakterielle Entzündungen fördern können, die unauffällig Schaden anrichten. Er fällt erst dann auf, wenn er bereits repariert werden muss. Karies ist die Folge oder eben auch die sogenannte Parodontitis, die das Zahnfleisch schwinden lässt und damit den Zahnhalteapparat unumkehrbar zerstört.

Gesunder Körper: Auch Zähne verdienen Aufmerksamkeit

Die Voraussetzung für gesunde Zähne ist nicht nur das gute Putzen, etwa, wenn sich Zahnfleischtaschen in der Tiefe entzünden. Oft schwelen Zahnfleischentzündungen jahrelang unbehandelt an den Zahnhälsen und hinterlassen unumkehrbare Schäden. „Ist das Zahnfleisch einmal zurückgegangen, wächst es nicht von selbst wieder“, sagt Ina Wegener, Zahnärztin bei „Schöner Mund“ in der Frankfurter Bürostadt, und setzt nach: „Je mehr Aufmerksamkeit der Patient seinen Zähnen schenkt, desto höher ist die Bereitschaft, den Zustand der Zähne und Zahnhälse ärztlich checken zu lassen“. Für die Zahnärzte des Expertennetzwerkes „Schöner Mund“ gehört es zum Job, Patienten aktiv über die Hintergründe aufzuklären, die Zahnkrankheiten verursachen.

Wie kann man vorsorgen?

Das „Basisprogramm“ einer gesunden Zahnpflege bedeutet: Nicht nur die regelmäßige Pflege mit einer (nicht zu harten) Zahnbürste oder Elektrozahnbürste ist wichtig. Gewöhnen Sie sich an, auch Zahnseide täglich zu benutzen, und nicht nur dann, wenn’s nach dem Essen mal zwischen den Zähnen hakt. Für die Zahnzwischenräume sind auch kleine Interdentalbürsten eine gute Alternative.

Um aber diejenigen Sammelstellen für Bakterien zu reinigen, die Sie mit dem Basisprogramm nicht sauber bekommen, können Sie das Angebot Ihres Zahnarztes nutzen: Die Professionelle Zahnreinigung reinigt Ihre Zähne und Zahnzwischenräume von Zahnstein, die Zahnfleischtaschen von Speiseresten und Keimen und poliert sie auf ein ästhetisch sehr hohes Level. Nicht nur der gesundheitliche Effekt ist bemerkenswert, auch für die Optik hat eine solche Zahnreinigung eine angenehme Auswirkung.

Die Effizienz von Prophylaxe verstehen lernen – denn Vorsorge ist bekanntermaßen ja besser als Nachsorge. Und den obligatorischen Stempel ins Bonusheft gibt’s beim Zahnarztbesuch ja auch gleich inklusive! So nutzt man von vornherein das Potential von möglichen Zuzahlungen durch die eigene Krankenkasse voll aus.

 

 

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