Keine Panik vor der Zahnarztbehandlung

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Schweißnasse Hände und blanke Panik – das empfinden Patienten mit angst vor der Zahnbehandlung, wenn sie an eine Behandlung denken. Doch es gibt Möglichkeiten auch Menschen mit Zahnarztphobie eine Behandlung zu erleichtern. Einige Zahnärzte haben sich bereits auf Angstpatienten spezialisiert.


Sie gehen auf die Befürchtungen ein und bereiten eine Behandlung langsam vor. Dazu gehört eine individuelle Befragung nach dem Ausmaß und der Art der Ängste. Gemeinsam mit dem Patienten wird dann ein Behandlungsplan erarbeitet und das Vorgehen geklärt. Denn die Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich. Der eine Patient will alles über die Behandlung wissen, den anderen ängstigt das noch mehr. Sie fühlen sich ausgeliefert und hilflos. Um dieses Gefühl zu umgehen, wird mit den Patienten vereinbart, dass sie zwar immer zu den Terminen erscheint, sich aber frei entscheiden können, ob die Behandlung stattfindet. Grundsätzlich wird die erste Behandlung schmerzfrei und ohne Spritze erfolgen. So lernt der Patient die Arbeitsweise des Zahnarztes kennen und erfährt wo seine Grenzen liegen. Die Steigerung erfolgt mit einer dem Patienten angsteinflößenden Maßnahme, wie einer Spritze. Während der Behandlung kann der Zahnarzt Anleitung zu Atmung, Körperhaltung und positivem Denken geben, wobei einige Ärzte auf Hypnosekenntnisse zurückgreifen. Durch die langsame Steigerung kommen die Patienten bereits nach drei bis fünf Sitzungen relativ angstfrei in die Praxis und können sich ganz normal behandeln lassen.

Dr. A. Bohnke
Zahnärztin in der Zahnarztpraxis „Schöner Mund“ Alzey


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