Dem Alter auf den Zahn fühlen: Warum eine gute Zahnversorgung für ältere Menschen besonders wichtig ist

alterszahnheilkunde

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt, die Geburtenrate sinkt. Die Tatsache, dass die Anzahl älterer Menschen stetig weiter wächst, stellt Politik, Wirtschaft und auch die Medizin vor neue Herausforderungen. Durch eine Spezialisierung auf Alterszahnmedizin haben die Zahnarztpraxen „Schöner Mund“ die Herausforderungen des demografischen Wandels angenommen und sich die Behandlung im Alter zum zusätzlichen Ziel ihrer Arbeit gemacht.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass Zähne mit zunehmendem Alter automatisch schlechter werden, gilt der Fakt, dass bei kontinuierlicher Pflege der Zustand der Zähne oftmals bis ins hohe Alter gut ist. Das Problem liege eher darin, dass mit steigendem Alter die manuellen und visuellen Fähigkeiten der Menschen nachlassen und aufgrund dessen die Zähne nicht mehr angebracht gepflegt werden könnten, erklärt Dr. Hans-Ludwig Kremer aus der Praxis „Schöner Mund“ in Alzey. Altersbegleiterscheinungen wie Immobilität oder Demenz können also zu zahngesundheitlichen Risiken führen.

Zahnmedizinische Betreuung vor Ort im Austausch mit Ärzten und Pflegeheimen

Damit die Zähne weiterhin sorgfältig und gewissenhaft geputzt werden können, bietet „Schöner Mund“ eine zahnmedizinische Betreuung in Pflegeheimen oder auch im Hause der Patienten an. Kremer, der eine zusätzliche zertifizierte Ausbildung für seniorengerechte Prophylaxe und mobile Betreuung abgeschlossen hat, versorgt mit seinem Team regelmäßig Bewohner der Heime. Nach Begutachtung des Zahnstatus und Berücksichtigung anderer Medikamente wird gemeinsam mit dem Pflegepersonal ein sogenannter Mundpflegeplan aufgestellt. Auf diese Art kann garantiert werden, dass die Patienten durch die Hilfe der Pfleger die benötigte Behandlung erhalten. Darüber hinaus werden die Betreuenden für Veränderungen im Mundinnenraum der Bewohner sensibilisiert, sodass sie Auffälligkeiten frühzeitig beim Zahnarzt melden können. Diese Idee eines Mundpflegeplans fruchtet auch im ambulanten Bereich. Den Angehörigen oder dem ambulanten Pflegedienst wird dieser individuelle Plan ausgestellt, sodass mit dessen Hilfe die zahngesundheitliche Versorgung sichergestellt wird.

Zahngesundheit und gesundheitliche Gesamtsituation ganzheitlich betrachten

Was in beiden Fällen vor allem zählt, ist die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Doch nicht nur die Kooperation zwischen Pflegern und Zahnarzt, sondern auch mit Hausärzten ist von großer Bedeutung. Dass die Zahnärzte über Allgemeinerkrankungen der Patienten aufgeklärt seien, ist extrem wichtig. Gerade bei Blutverdünnungsmitteln (Antikoagulation), Antidepressiva, Neuroleptika oder Mitteln gegen Demenz können Veränderungen in der Speichelproduktion oder in der Wundheilung auftreten, die auch Auswirkungen auf die Arbeit der Zahnärzte haben. Je besser also die Zusammenarbeit zwischen den behandelnden Ärzten, desto besser die Versorgung und das zahngesundheitliche Befinden der Patienten.

 

 

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