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Schnellere Heilung, weniger Implantate: Neue Standards bei festsitzendem Zahnersatz

Wie festsitzender Zahnersatz als Sofortversorgung möglich wird

Viele Menschen begegnen dem Thema Implantate mit Skepsis. Jeder Zahn eine Schraube, ein Zeit beanspruchender Heilungsprozess, vor allem, wenn bei schwindender Knochenmasse ein langwieriger Knochenaufbau fällig wird. Dabei gibt es heute schon ganz andere Lösungen, die mit kleinen Eingriffen im Mund den Patienten den Alltag erheblich erleichtern und die Lebensqualität deutlich erhöhen können. Der festsitzende Zahnersatz erfolgt so deutlich schneller als bei gängigen Implantatverfahren und führt den Patienten mit einem geringeren zahnmedizinischen Eingriff in seinen Kiefer bequem zum Ziel.
Wenn Zähne fehlen…

Ein erhöhter Zahnverlust kann viele Ursachen haben. Dabei hat bereits ein fehlender Zahn unter Umständen weitreichende Folgen. Der Verlust mehrerer Zähne beeinflusst den Alltag dann tatsächlich erheblich. Die Ernährungsgewohnheiten der heutigen Zeit fördern einen schleichenden Prozess bei rund 12 Millionen Deutschen (!): die häufig erwähnte, von Patienten auch gehörte, aber wenig bewusst beachtete Parodontitis. Diese schockierende Zahl stammt aus der Vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) aus dem Jahr 2007. Diese viel zu breit ignorierte, durchaus gruselige Volkskrankheit führt unbehandelt und ohne regelmäßige Professionelle Zahnreinigung zu starkem Zahnfleischrückgang. Die Folge: Die Zähne bleiben nicht so stabil im Kiefer verankert, wie sie sollten, und fallen schließlich aus.

Auch andere individuelle Umstände können zum Verlust von Zähnen führen, etwa, wenn Zähne durch einen Unfall in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bereits ein einziger fehlender Zahn gefährdet den korrekten Biss und kann die Position von Ober- und Unterkiefer so manipulieren, dass die Funktionalität von Kiefer und Kiefergelenk nicht mehr optimal oder nur mehr eingeschränkt gegeben ist. Die Auswirkungen eines korrekten Bisses werden weitreichend unterschätzt: Patienten wissen häufig gar nicht, dass der Kiefer die Ursache für eine Reihe von körperlichen Beschwerden sein kann, die vermeidbar und gut behandelbar sind. CMD, eine Fehlfunktion des Kiefers, ist eine solche Folge, die den Körper und das Wohlbefinden beeinflussen und unangenehm werden kann.

Fehlen mehrere Zähne durch Parodontose oder mit fortschreitendem Alter, ist der Einschnitt in die Lebensqualität unter Umständen gravierend. Häufig werden Prothesen als Standardlösung genutzt. Solche gängigen „Lösungen“ erweisen sich jedoch häufig als ziemlich unbequem, schmerzen oder scheuern wund. In solchen Fällen wirken sich Prothesen sehr störend auf die einfachsten Alltagssituationen aus. Älteren Menschen vergeht im wahrsten Sinne des Wortes das Lachen, das Kauen funktioniert trotz künstlicher Zähne nicht mehr so gut wie früher, viele greifen nur noch auf Schonkost zurück. In manchen Fällen wird auch das Sprechen als unangenehm empfunden. Für Senioren, die ab einem gewissen Alter leider nicht mehr in der Lage sind, ihre Prothese regelmäßig zu pflegen, sehnen sich oft nach einer einfacheren Option. Derartiger Aufwand und entsprechende Beschwerden lassen sich heute gut vermeiden: mit einer Implantat-Lösung, die sofort eingesetzt werden kann – und hält.

Nur 4 oder 6 Implantate für den gesamten Kiefer?

Auch die zahnmedizinische Technik schreitet zunehmend voran. Wo früher jedes Zahnimplantat seine eigene Schraube brauchte, lassen sich heute gleich mehrere Zähne mit lediglich einer Schraube im Kiefer befestigen. Majke Methe, Zahnärztin bei den Zahnarztpraxen „Schöner Mund“ am Standort Oberursel, weiß aus Ihrem Arbeitsalltag zu berichten: „Besonders, wenn der Verlust mehrerer Zähne aufgrund starker Parodontitis absehbar ist, kann hier die Wahl des Implantat-Systems bei einer Lösung mit lediglich vier oder sechs Implantaten die festen Zähne wieder ermöglichen. Ob 4 oder 6 Implantate verwendet werden, entscheidet sich ganz individuell nach Fall.“ Durch die spezielle Technik verläuft der Eingriff weniger aufwendig, als bei anderen Implantat-Varianten. Denn nicht jeder Zahn braucht dann noch zwingend sein eigenes Implantat.

All-on-4 – stabil, schnell und bequem

Klinische Studien belegen den Erfolg dieser Behandlungsvariante, bei der der festsitzende, provisorische Zahnersatz häufig bereits direkt nach dem chirurgischen Eingriff eingesetzt werden kann – eine Sofortversorgung, die Zeitersparnis und schnellere Heilung verspricht.

Das Spannende: Die geringere Anzahl der Schrauben, die den Zahnersatz festsitzend machen, leistet der Haltbarkeit keinerlei Abbruch! Und natürlich ist es auch angenehmer für den Patienten, weniger zahnmedizinisch angetastete Stellen im Mund zu haben, die zudem spürbar schneller heilen als traditionelle 1-pro-Zahn-Implantate. „Faszinierend ist auch, dass die spezielle Neigung der Implantate nicht nur eine sichere Verankerung ermöglicht, sondern in der Regel auch ein oft mühsamer Knochenaufbau vermieden werden kann“, so Dr. Friedhelm Bürger, Gründer der Zahnarztpraxen „Schöner Mund“. Dadurch kann sich die Behandlung um Monate verkürzen.

Implantologie in Frankfurt

Implantologie-in-Frankfurt

-Implantate sind mittlerweile in aller “Munde”, man kann auch viel darüber lesen. Warum sind Implantate denn so beliebt?

Implantate sind die natürlichste Form des Zahnersatzes, eine sehr ästhetische Form der Versorgung, werden höchsten Ansprüchen gerecht.
Implantologische Versorgungen sind sichere Versorgungen, mittlerweile gibt es Möglichkeiten der sehr schonenden Einbringung (minimalinvasiv).


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