Verhütung und Zahngesundheit – Was es bei der Einnahme der Pille zu beachten gilt

Seit über einem halben Jahrhundert ist die Anti-Baby-Pille bereits auf dem Markt – und nach wie vor beliebtestes Verhütungsmittel der deutschen Frauen. Ganz unumstritten ist die Pille nicht, das ist bekannt. So jedoch auch ihre Vorteile, die vielen Frauen das Leben bei Regelschmerzen oder Hautproblemen das Leben erleichtern. Was die Pille allerdings mit den Zähnen, oder vielmehr dem Zahnhalteapparat zu tun hat, wissen die wenigsten. Weiterlesen

Schnellere Heilung, weniger Implantate: Neue Standards bei festsitzendem Zahnersatz

Wie festsitzender Zahnersatz als Sofortversorgung möglich wird

Viele Menschen begegnen dem Thema Implantate mit Skepsis. Jeder Zahn eine Schraube, ein Zeit beanspruchender Heilungsprozess, vor allem, wenn bei schwindender Knochenmasse ein langwieriger Knochenaufbau fällig wird. Dabei gibt es heute schon ganz andere Lösungen, die mit kleinen Eingriffen im Mund den Patienten den Alltag erheblich erleichtern und die Lebensqualität deutlich erhöhen können. Der festsitzende Zahnersatz erfolgt so deutlich schneller als bei gängigen Implantatverfahren und führt den Patienten mit einem geringeren zahnmedizinischen Eingriff in seinen Kiefer bequem zum Ziel.
Wenn Zähne fehlen…

Ein erhöhter Zahnverlust kann viele Ursachen haben. Dabei hat bereits ein fehlender Zahn unter Umständen weitreichende Folgen. Der Verlust mehrerer Zähne beeinflusst den Alltag dann tatsächlich erheblich. Die Ernährungsgewohnheiten der heutigen Zeit fördern einen schleichenden Prozess bei rund 12 Millionen Deutschen (!): die häufig erwähnte, von Patienten auch gehörte, aber wenig bewusst beachtete Parodontitis. Diese schockierende Zahl stammt aus der Vierten Deutschen Mundgesundheitsstudie der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) aus dem Jahr 2007. Diese viel zu breit ignorierte, durchaus gruselige Volkskrankheit führt unbehandelt und ohne regelmäßige Professionelle Zahnreinigung zu starkem Zahnfleischrückgang. Die Folge: Die Zähne bleiben nicht so stabil im Kiefer verankert, wie sie sollten, und fallen schließlich aus.

Auch andere individuelle Umstände können zum Verlust von Zähnen führen, etwa, wenn Zähne durch einen Unfall in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bereits ein einziger fehlender Zahn gefährdet den korrekten Biss und kann die Position von Ober- und Unterkiefer so manipulieren, dass die Funktionalität von Kiefer und Kiefergelenk nicht mehr optimal oder nur mehr eingeschränkt gegeben ist. Die Auswirkungen eines korrekten Bisses werden weitreichend unterschätzt: Patienten wissen häufig gar nicht, dass der Kiefer die Ursache für eine Reihe von körperlichen Beschwerden sein kann, die vermeidbar und gut behandelbar sind. CMD, eine Fehlfunktion des Kiefers, ist eine solche Folge, die den Körper und das Wohlbefinden beeinflussen und unangenehm werden kann.

Fehlen mehrere Zähne durch Parodontose oder mit fortschreitendem Alter, ist der Einschnitt in die Lebensqualität unter Umständen gravierend. Häufig werden Prothesen als Standardlösung genutzt. Solche gängigen „Lösungen“ erweisen sich jedoch häufig als ziemlich unbequem, schmerzen oder scheuern wund. In solchen Fällen wirken sich Prothesen sehr störend auf die einfachsten Alltagssituationen aus. Älteren Menschen vergeht im wahrsten Sinne des Wortes das Lachen, das Kauen funktioniert trotz künstlicher Zähne nicht mehr so gut wie früher, viele greifen nur noch auf Schonkost zurück. In manchen Fällen wird auch das Sprechen als unangenehm empfunden. Für Senioren, die ab einem gewissen Alter leider nicht mehr in der Lage sind, ihre Prothese regelmäßig zu pflegen, sehnen sich oft nach einer einfacheren Option. Derartiger Aufwand und entsprechende Beschwerden lassen sich heute gut vermeiden: mit einer Implantat-Lösung, die sofort eingesetzt werden kann – und hält.

Nur 4 oder 6 Implantate für den gesamten Kiefer?

Auch die zahnmedizinische Technik schreitet zunehmend voran. Wo früher jedes Zahnimplantat seine eigene Schraube brauchte, lassen sich heute gleich mehrere Zähne mit lediglich einer Schraube im Kiefer befestigen. Majke Methe, Zahnärztin bei den Zahnarztpraxen „Schöner Mund“ am Standort Oberursel, weiß aus Ihrem Arbeitsalltag zu berichten: „Besonders, wenn der Verlust mehrerer Zähne aufgrund starker Parodontitis absehbar ist, kann hier die Wahl des Implantat-Systems bei einer Lösung mit lediglich vier oder sechs Implantaten die festen Zähne wieder ermöglichen. Ob 4 oder 6 Implantate verwendet werden, entscheidet sich ganz individuell nach Fall.“ Durch die spezielle Technik verläuft der Eingriff weniger aufwendig, als bei anderen Implantat-Varianten. Denn nicht jeder Zahn braucht dann noch zwingend sein eigenes Implantat.

All-on-4 – stabil, schnell und bequem

Klinische Studien belegen den Erfolg dieser Behandlungsvariante, bei der der festsitzende, provisorische Zahnersatz häufig bereits direkt nach dem chirurgischen Eingriff eingesetzt werden kann – eine Sofortversorgung, die Zeitersparnis und schnellere Heilung verspricht.

Das Spannende: Die geringere Anzahl der Schrauben, die den Zahnersatz festsitzend machen, leistet der Haltbarkeit keinerlei Abbruch! Und natürlich ist es auch angenehmer für den Patienten, weniger zahnmedizinisch angetastete Stellen im Mund zu haben, die zudem spürbar schneller heilen als traditionelle 1-pro-Zahn-Implantate. „Faszinierend ist auch, dass die spezielle Neigung der Implantate nicht nur eine sichere Verankerung ermöglicht, sondern in der Regel auch ein oft mühsamer Knochenaufbau vermieden werden kann“, so Dr. Friedhelm Bürger, Gründer der Zahnarztpraxen „Schöner Mund“. Dadurch kann sich die Behandlung um Monate verkürzen.

Karriere gesucht? Beruflicher Nachwuchs in der Zahnmedizin

Ob in der Behandlung direkt am Patienten oder in der Verwaltung: Karrieremöglichkeiten in der Zahnmedizin

Schulabsolventen haben häufig zu wenig Überblick über Ihre Möglichkeiten. Auch die Zahnmedizin bietet Karrieremöglichkeiten, die nicht gleich ein zahnmedizinisches Studium voraussetzen. Sie bieten auch Raum für Weiterentwicklung und Wachstum.

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Zahnmedizinische Versorgung von Flüchtlingen

Was bereits funktioniert und was Optimierung bräuchte – Zahnmedizinische Versorgung von Flüchtlingen in den Zahnarztpraxen „Schöner Mund“

Rund eine Million Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen. Rheinland-Pfalz zählte bis Dezember 2015 rund 50.000, Hessen hat im vergangenen Jahr fast 80.000 Flüchtlinge aufgenommen. In beiden Bundesländern sind die Zahnärzte von „Schöner Mund“ in ihren jeweiligen Praxen aktiv und behandeln selbstverständlich auch Flüchtlinge.

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Kosten und Leistungen bei der Zahnbehandlung im Fokus

Effektive Zahnpflege

Wie es bei Ihnen erst gar nicht zu hohen Kosten kommen muss

Zähne und Zahnmedizin sind vielen Menschen suspekt: Sie müssen regelmäßig gepflegt werden, reagieren auf Nahrungsmittel und Getränke, können schmerzen, ausfallen, kosten Geld, wirken sich auf andere Organe aus… Diese Gedanken und Sorgen paaren sich mit dem Fakt, dass ein nicht unerheblicher Teil von zahnmedizinischen Leistungen nicht von den Krankenkassen getragen werden, also vom Patienten selbst bezahlt werden müssen. Im Augenblick handelt es tatsächlich um ein System, aufgrund dessen Patienten – bestimmt durch Mittel und Wohlstand –  qualitativ unterschiedliche Leistungen wahrnehmen können: je höher die Qualität von Zahnersatz und Co, desto höher Preis und Eigenleistung.

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